Ausbildungsorte

Die Ausbildung findet in folgenden Einrichtungen statt:

  • Rechbergklinik Bretten
  • Kinderklinik Schömberg gGmbH
  • Altenpflegeheim Atrium Pforzheim
  • Haus am Kappelhof Caritasverband e. V. Pforzheim
  • Pflegedienst & Tagespflege Wenz Sternenfels
  • Seniorenzentrum Sonnhalde Neuenbürg
  • Haus Eutingen Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis e.V.
  • Haus Tanneck Schömberg
  • Seniorenzentrum Keltern Ellmendingen
  • August-Kayser-Stiftung Pforzheim
  • Zweigwerkstatt Mühlacker-Lomersheim Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis e.V.
  • Seniorenzentrum St. Franziskus Mühlacker
  • Heim am Hachel Pforzheim
  • Altenwohn- und Pflegeheim Haus Maihälden Pforzheim
  • Alten- und Pflegeheim Haus Königsbach Königsbach
  • Soziales Netzwerk Schauinsland Sonnenhof (Pforzheim) - Tagespflege
  • Soziales Netzwerk Schauinsland Haus Würm
  • Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis e.V. Hauptwerkstatt
  • Seniorenzentrum St. Clara Illingen
  • Fachpflegeheim für psychiatrisch erkrankte Menschen Engelsbrand
  • Soziales Netzwerk Schauinsland Haus Dillweißenstein
  • Soziales Netzwerk Schauinsland Haus Eutingen
  • Walter-Geiger-Haus Caritasheim Pforzheim e.V.
  • zuHause ambulanter Pflegedienst und Tagespflege Pforzheim
  • Karl-Gerok-Stift Vaihingen
  • DRK-Altenpflegeheim gGmbH Magstadt
  • Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis e.V. Haus Buchberg in Neuenbürg
  • Sozialstation Kämpfelbach e.V. Tagespflege
  • Dienste für Menschen gGmbH Birkenfeld Tagespflege
  • Albert-Stehlin-Haus Caritasheim Pforzheim e.V.
  • Tagespflege "Morgenrot" Schömberg-Bieselsberg

Tätigkeiten

Tätigkeiten - Senioren- und Wohneinrichtungen

Folgende Tätigkeiten können von Alltagsbetreuerinnen ausgeführt werden:

Einfache bewohnernahe Tätigkeiten und aktivierende Tätigkeiten

  • Essenswünsche abfragen
  • Essen und Getränke verteilen und abräumen
  • bei der Nahrungsaufnahme anwesend sein
  • Nahrung bedarfsgerecht vorbereiten und Menschen ohne Schluckstörungen reichen
  • beim Ein- und Ausräumen von Kleidung, Wäsche etc. helfen
  • Unterstützung und Mithilfe bei der Körperpflege unter Aufsicht einer Fachkraft
  • Unterstützung und Mithilfe beim An- und Entkleiden
  • Fachkräfte bei geringfügigen pflegerischen Tätigkeiten assistieren
  • Menschen bei unkomplizierten Toilettengängen begleiten
  • Personen ohne Gefährdungspotenzial bei Spaziergängen und zu Artzbesuchen etc. begleiten, im Rollstuhl fahren
  • Mithilfe bei Transfers und bei der Mobilisation
  • Personen gemäß ihren Wünschen und Bedürfnissen begleiten, betreuen, aktivieren (z.B. vorlesen, spielen, spazieren gehen, Gespräche führen, Gottesdienste, Einkäufe, Veranstaltungen)
  • Gruppenaktivitäten anbieten (z.B. singen, basteln, Erinnerungsarbeit, Gedächtnistraining, backen)

Hauswirtschaftliche Dienstleistungen

  • bewohnerferne Tätigkeiten
    • Küche (z.B. Flächen, Kühlschrank, Spülmaschine) reinigen, sauber und ordentlich halten
    • Ordnung in Bewohnerzimmern halten (z.B. Blumenpflege)
    • beim Betten ab- und beziehen helfen
  • wohnbereichsbezogene Tätigkeiten
    • Arbeitsräume (z.B. Fäkalienraum, Lagerraum) reinigen, sauber und ordentlich halten
    • Pflegeschränke und -wagen säubern, desinfizieren und auffüllen
    • Oberflächen, Hilfsmittel (z.B. Toilettenstühle), medizinische Geräte u.ä. reinigen und desinfizieren
    • gelieferte Materialien, Wäsche etc. einräumen
    • Botengänge

Folgende Ziele können erreicht werden:

  • Steigerung der Bewohnerzufriedenheit
  • Entlastung der Pflegefach- und Betreuungskräfte § 87b SGB XI
  • Menschen mit Unterstützungsbedarf personenorientiert und wertschätzend in ihrem Alltag assistieren, unterstützen, begleiten und aktivieren
  • die in der Schule erworbenen fachtheoretischen Kenntnisse und Fertigkeiten mit Sozialkompetenzen verknüpfen, diese erproben und üben

Tätigkeiten - Krankenhaus

Folgende Tätigkeiten können von Alltagsbetreuerinnen ausgeführt werden:

Einfache patientennahe Tätigkeiten

  • Essenswünsche abfragen
  • Essen und Getränke verteilen und abräumen
  • bei der Nahrungsaufnahme anwesend sein
  • Nahrung bedarfsgerecht vorbereiten und Menschen ohne Schluckstörungen reichen
  • bei Aufnahme und Entlassung beim Ein- und Ausräumen von Kleidung, Wäsche etc. helfen
  • Unterstützung und Mithilfe bei der Körperpflege unter Aufsicht einer Fachkraft
  • Unterstützung und Mithilfe beim An- und Entkleiden
  • Fachkräfte bei geringfügigen pflegerischen Tätigkeiten assistieren
  • Menschen bei unkomplizierten Toilettengängen begleiten
  • Personen ohne Gefährdungspotenzial zu Untersuchungen etc. begleiten, im Rollstuhl fahren
  • Mithilfe bei Transfers und bei der Mobilisation

Hauswirtschaftliche Dienstleistungen

  • patientenferne Tätigkeiten
    • Stationsküche (z.B. Flächen, Kühlschrank, Spülmaschine) reinigen, sauber und ordentlich halten
    • Ordnung in Patientenzimmern halten (z.B. Blumenpflege)
    • Patientennachttische, -telefone etc. reinigen
    • beim Betten ab- und beziehen helfen
  • stationsbezogene Tätigkeiten
    • Arbeitsräume (z.B. Fäkalienraum, Lagerraum) reinigen, sauber und ordentlich halten
    • Pflegeschränke und -wagen säubern, desinfizieren und auffüllen
    • Oberflächen, Hilfsmittel (z.B. Toilettenstühle), medizinische Geräte u.ä. reinigen und desinfizieren
    • gelieferte Materialien, Wäsche etc. einräumen
    • Patientenzimmer für Neuaufnahmen richten
    • Patientenzimmer nach Entlassung überprüfen
    • Botengänge für die Station, die Patienten
    • Telefon an- und abmelden

 Folgende Ziele können erreicht werden:

  • Steigerung der Patientenzufriedenheit
  • Entlastung der Pflegefachkräfte
  • Menschen mit Unterstützungsbedarf personenorientiert und wertschätzend in ihrem Alltag assistieren, unterstützen, begleiten und aktivieren
  • die in der Schule erworbenen fachtheoretischen Kenntnisse und Fertigkeiten mit Sozialkompetenzen verknüpfen, diese erproben und üben

Praxisleitfaden

Der Praxisleitfaden für die zweijährige Ausbildung zur staatlich anerkannten Alltagsbetreuerin/zum staatlich anerkannten Alltagsbetreuer des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden Württemberg ist hier einsehbar und herunterzuladen. Der Leitfaden berücksichtigt die vielfältigen Arbeitsfelder (z.B. Krankenhaus, Seniorenwohnheim, Wohnheim für Menschen mit Behinderung) einer serviceorientierten Alltagsbetreuerin.

Die SchülerInnen der Else-Mayer-Schule erhalten zu Beginn ihrer Ausbildung einen Praxisleitfaden. Er ist Grundlage für die praktische Ausbildung, die wesentlicher Bestandteil der schulischen Berufsausbildung ist. Der Leitfaden folgt dem handlungsorientierten Ansatz des Lehrplans und formuliert für die zwei Ausbildungsjahre mit dem Lehrplan vernetzte praktische Lernziele und Kompetenzen, die durch die beispielhaft genannten Praxistätigkeiten erreicht bzw. vermittelt werden können. Die Auflistung der möglichen Praxisaufgaben orientiert sich an den Lernbereichen, die im Lehrplan Alltagsbetreuung genannt werden. Der Praxisleitfaden ermöglicht allen an der Ausbildung Beteiligten einen Überblick über die Umsetzung der theoretischen Inhalte in die Praxis und dokumentiert den Ausbildungsstand der Schülerinnen.

Der Praxisleitfaden ist als eine Positivliste zu handhaben. Das Führen desselben liegt in der Verantwortung der SchülerInnen. Sie dokumentieren die schulischen Ausbildungsinhalte zeitnah und eigenständig. Die Tätigkeiten, an denen sie in einer der angegebenen Form beteiligt waren, lassen sie sich von der Anleitung oder einer Fachkraft gegenzeichnen. Am Ende der Ausbildung zeigt die Liste auf, welche Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten die SchülerInnen erworben haben.

Es ist sinnvoll bei den Praxisbesuchen den Leitfaden vorzulegen, da er als Reflexionsgrundlage dienen kann. Die betreuende Lehrkraft wird somit über Fortschritte informiert und kann weitere Entwicklungsschritte gemeinsam mit den Anleitungen und SchülerInnen individuell besprechen. Für die jährliche Beurteilung kann die Praxisstelle diesen ebenfalls verwenden.

© 2012 e,m.s! Else-Mayer-Schule Pforzheim / Impressum Top